Manifest der Dasiana
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (3 Mo 19:18)
Da sind wir uns einig. Wir finden sogar, dass man auch den Übernächsten lieben kann, oder auch den davor. Generell ist die Entfernung zu einer Person eher nebensächlich bei der sogenannten „platonischen“ Liebe, die sich auf das Anhimmeln aus der Ferne und schmachtende Briefe schreiben beschränkt. Von dieser Art der Nächstenliebe einmal abgesehen, ist für andere Arten der Liebe eher körperliche Nähe nötig. Also physisch, real, im hier und jetzt, oder auch dort drüben.
Nun ist es aber leider so, dass diese Nähe auch Gefahren mit sich bringt. Nehmen wir das Beispiel des Blinden, den Jesus heilte (Matthäus 12:22 oder auch Lukas 11:14). Wenn nun der Blinde, der ja eindeutig in der Nähe von Jesus war, und der wahrscheinlich auch irgendwie Liebe in Empfang nahm (vermuten wir einfach einmal), Jesus allerdings, bedingt durch EBEN DIESE NÄHE, auf die Zehen gestiegen wäre, hätte Jesus ihn eventuell nicht geheilt. Oder vielleicht ein bisschen langsamer, da er vorher „Aua!“ geschrien hätte. Zwar auf Altaramäisch, aber das tut hier nichts zur Sache. Also, körperliche Nähe kann gefährlich werden, merkt euch das!
Es ist auch ganz nett, wenn man einander nahe ist zum Anhimmeln. Der Schöpfer ist ja auch irgendwie weit weg, es wäre aber trotzdem schöner zum Anhimmeln wenn er nahe wäre. Siehe dazu den Brief an die Phillipiner.
"Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!" (Philipper 4,5)
Wie man hier also auch lesen kann, wollte auch schon der alte Paulus, dass ein nicht näher definierter Herr näher bei den Phillipinen sei.(Damals noch Philipper genannt) Lasset uns also den ersten Satz dieses Zitates betrachten: „Eure Güte lasst kund sein allen Menschen“. Was Paulus hier ohne wenn und aber nur meinen kann ist, dass es eigentlich toll wäre, in der Nähe von jedem zu sein, um allen zu zeigen wie gut man eigentlich ist. Eine Disziplin in der man gut sein sollte definiert er nicht, weswegen man davon ausgehen kann, dass es auch Disziplinen miteinschließt die mit Nähe und Freude bereiten zu tun haben.
"Siehe, ich komme bald; ..." (Offenbarung 3,11)
Das kommt doch sicher jedem bekannt vor, der schon einmal einem anderen Menschen Freude bereitet hat. Vielleicht hat derjenige noch ein „Jaaaaaa!“ angefügt statt dem „Siehe,“ aber damals haben sie ja generell anders gesprochen. Und auch gerufen. Zum Teil auch in anderen Sprachen. Deswegen ist dieses Zitat eindeutiger, denn „Siehe,“ lässt sich besser übersetzen als unartikulierte Schreie. Und wenn man eigentlich nur will, dass der andere Freude hat, dann kann man auch auf das mit der Zeugungsabsicht verzichten. Man muss ja nicht gleich jedes Mal, wenn man jemanden die Hand gibt mit diesem Menschen zusammenziehen, Kinder kriegen und alt werden. Man kann das zwar, aber oft will man einfach nicht. Und genau für diesen Zweck hat uns der Schöpfer das Kondom geschenkt. Und auch um uns vor eventuellen schlechten Folgen des an sich netten Beisammenseins zu schützen.
Nun fragen Sie wahrscheinlich: Wer ist dieser Schöpfer? Wo wohnt der überhaupt? Und was ißt der zum Frühstück?
Unsere Antwort ist eindeutig: Es war das Fliegende Spaghettimonster, das uns und alles um uns herum erschaffen hat. In ungefähr sieben Tagen. Davon war es mindestens drei Tage lang betrunken oder bekifft. Oder auch beides. Außerdem sind wir uns ziemlich sicher, dass ES das gemacht hat, wissen aber auch, dass wir eventuell komplett daneben liegen, und es eigentlich ganz anders ist. Und dass das alles eigentlich niemand so genau wissen kann, ausser ES selbst. Im Falle dass es wirklich exitistiert natürlich. Und wir sind uns auch ziemlich sicher, dass wir von Piraten abstammen, und nicht von Primaten. Unsere DNA stimmt zu 90 % mit der von Affen überein, daher glauben viele Menschen, dass wir von denen abstammen. Die haben aber wahrscheinlich nicht recht, denn unsere DNA stimmt zu 99,9% mit der von Piraten überein! Der Schluss ist nur logisch: Wir stammen nicht von Primaten, sondern von Piraten ab, SEINE auserwählte Berufsgruppe. Und außerdem können nur die Piraten die Klimaerwärmung stoppen. Im Himmel haben wir übrigens eine Stripper( und Innen ) Fabrik und einen Biervulkan. Es lässt sich auch zeigen, dass die globale Erdwärmung, Erdbeben, Hurrikans und andere Naturkatastrophen eine direkte Konsequenz der rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800 sind. Das lässt sich alles wissenschaftlich beweisen oder zumindest stark belegen.
Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen sie einfach den netten Piraten von nebenan oder lesen Bücher ( wie zum Beispiel „Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters“ ). Die Beweise sind überall für den suchenden Piraten.
Ach ja: Warum wir aus der Bibel zitiert haben: Jesus wurde auch vom Fliegenden Spaghettimonster erschaffen. Beweisen Sie uns das Gegenteil und Sie haben die Chance auf EINE MILLION EURO!
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Verbreitet die frohe Botschaft!
Werdet Pastafarianer!